Gut Ding braucht Weile … auch in der Filmindustrie. Und gut Ding braucht noch mehr Weile, handelt es sich dabei um einen zu 100 Prozent unabhängig finanzierten, der Qualität der Major Studios allerdings durchaus das Wasser reichenden Familienfilm mit kleinen, doch feinen Blockbuster-Ambitionen. Einen Film wie MY JURASSIC PLACE.

Gespickt mit Stars (von Paul Sorvino und Michael Biehn über Swen Temmel und Luisa Nikita Black bis hin zu Erwin Leder und Chad Rook) sowie Action und Effekten von Hollywood-Format – und doch mit erkennbar österreichischer DNA: Wann hat es das zuletzt gegeben? Und hey, „Der dritte Mann“ zählt nicht …

Allen Unkenrufen zum Trotz (und davon gab es einige) ist das Werk aber nun endgültig vollbracht: Nach dreijähriger Drehzeit (natürlich mit Unterbrechungen; Stichwort „unabhängige Produktion“) fiel vor wenigen Monaten die letzte Klappe – und danach ging die Arbeit erst so richtig los. Sichtung von 80 Terabyte (!) Material. Anfertigen des ersten Rohschnitts. Dafür verantwortlich: Victor Du Bois, Editor von Kino- und TV-Produktionen wie „The Last Samurai“ (ja, der mit Tom Cruise), „Grey’s Anatomy“, „Elementary“ und „Fear the Walking Dead“.

siehe https://www.imdb.com/name/nm0238848/?ref_=nv_sr_srsg_0

Danach ging’s weiter im munteren Reigen der Post-Production: Feinschnitt, das heißt Reduzieren der Rohschnittlänge von 3 Stunden und 15 Minuten auf unter 2 Stunden. Heißt im Fachjargon „Kill your Darlings“. Wird dem Regisseur doch dabei abverlangt, selbst liebgewonnene Szenen gnadenlos zu kürzen. Oder gar rauszuschneiden. Die gute Nachricht: ist erledigt. Seit 15. Dezember 2019 liegt das Material nun abermals bei Mister Du Bois. Dessen Aufgabe: Final Cut – also Erstellen der endgültigen Kinoversion.

Im Anschluss – sprich in den ersten Monaten 2020 – folgt der Feinschliff: Ton, Sound Design, Abrunden einiger Special Effects, Vor- und Nachspann … um nur einige Schritte zu nennen. Bedeutet im Klartext: Ende des Jahres ist Rappi – so der Name des Dinos im Film – startklar, die internationalen Kinoleinwände zu stürmen. Regisseur und Produzent Danny Bellens weiß mehr: „Die MY JURASSIC PLACE Weltpremiere – natürlich in Österreich – ist für November 2020 geplant. Und nach seinem Leinwandeinsatz gibt’s Rappi selbstverständlich auch als DVD und Blu-ray fürs Heimkino.“

Bellens weiter: „Die Idee zu MY JURASSIC PLACE trug ich schon seit Jahren mit mir herum. Zu sehen, wie der Traum nun Wirklichkeit wird, das Baby sozusagen auf die Welt kommt, ist in der Tat ein unbeschreibliches Gefühl. Zudem ich auch behaupten darf: Das fertige Produkt ist weit besser als erhofft.“

Und Bellens hat Lunte gerochen: Der nächste Film – natürlich wieder mit internationaler Besetzung – ist bereits in Planung. Was schon verraten werden kann? Nichts. Nur der Arbeitstitel: THE HOLY REAPER – TRUTH IS A LONELY WARRIOR.

Fun Facts MY JURASSIC PLACE

  • Star Luisa Nikita Black war weit mehr als „nur“ Hauptdarstellerin. Zu ihren Aufgaben zählten auch Logistik und Organisation hinter den Kulissen, das Erstellen der Drehpläne sowie – typisch weiblich – die Garderobe.
  • Egal ob Paul & Dee Dee Sorvino, Michael & Jennifer Blanc-Biehn, Chad Rook, Nick Nicholson oder Harold Whitson: Der gesamte US-Cast zeigte sich von der Professionalität der Crew und der familiären Atmosphäre am Set begeistert. Nicht von ungefähr sagten so gut wie alle zu, für weitere Bellens-Produktionen jederzeit „Gewehr bei Fuß“ zu stehen.
  • Überraschung made in Austria: Zeigt MY JURASSIC PLACE „XXX Lutz-Papa“ Hubert Wolf doch in einer wahrhaft ungewohnten Rolle.
  • Für Hauptdarsteller Swen Temmel, Sohn des in den Staaten legendären österreichischen Eiskönigs Charly Temmel, avancierte MY JURASSIC PLACE zum Karriere-Sprungbrett. Seitdem stand Swen mit Stars wie Sylvester Stallone, Mel Gibson und Bruce Willis vor der Kamera.

Synopsis MY JURASSIC PLACE

Luisa, Paläogenetikerin in den Staaten, greift auf ihrer verzweifelten Suche nach einem Heilmittel für ihren schwer kranken Sohn Max zum Äußersten: Sie entwendet Dinosaurier-DNA aus dem Labor ihres Arbeitgebers und flieht – zusammen mit Max – nach Österreich.

In der vermeintlichen Abgeschiedenheit der Alpenrepublik wagt sie das vermeintlich Unmögliche: das Klonen eines Sauriers. Erhofft sie sich davon doch, das heiß ersehnte Heilmittel für Max endlich zu gewinnen.

Das Experiment glückt: Der Beginn einer unzertrennlichen Freundschaft von Max und Rappi, dem Dino. Die Kehrseite der Medaille: Ein Raptor im 21. Jahrhundert bleibt nicht lange unentdeckt.

Auch nicht vor Luisas ehemaligen Bossen. Der Pharma-Riese schickt seine Schergen aus, wild entschlossen, sich den Dino zu schnappen. Und plötzlich ist die kleine Familie nirgends mehr sicher …

 

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