Seit 28. November 2019 befinden wir uns im Ausnahmezustand: War es doch dieser Tag, an dem sich das EU-Parlament dazu aufraffte, den Klimanotstand auszurufen. Gott steh’ uns bei, wir müssen was tun! Aber was? Na ja, zum Beispiel … gehen. Gehen gegen den Klimawandel. Das hilft bestimmt! Schon geschehen. Tausende Menschen versammelten sich am Rande der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid zum Klimamarsch – und Gretel, also die Thunberg, war natürlich mittendrin statt nur dabei.

Hat jetzt was genau gebracht? Aufmerksamkeit, Medienrummel und Bewusstseinsbildung für DAS Thema unserer Zeit. Tja, als hätte der Klimawandel nicht schon Aufmerksamkeit genug. Mittlerweile wird ihm ja selbst die Schuld für fette Pferde in die nicht vorhandenen Schuhe geschoben. Klingt verrückt, war dem britischen “Telegraph” aber doch einen Artikel wert.

 

Ja, aber 97 Prozent der Wissenschafter (wie fälschlicherweise oft behauptet wird) können doch nicht irren. Kommt drauf an, welchem “Experten” man Glauben schenkt. Dem, der massenmediale Plattformen bekommt, um – natürlich wissenschaftlich fundiert – den Klimateufel an die Wand zu malen. Oder dem, den die Massenmedien ignorieren, da er – natürlich ebenfalls wissenschaftlich fundiert – die gegenteilige Meinung vertritt.

Und von Letztgenannten, also den massenmedial Ignorierten, gibt’s tatsächlich jede Menge. Aktuell haben wir über 700 aus aller Herren Länder im Angebot, darunter einen Österreicher und 23 Deutsche, die erwähntem Klimanotstand eine rüde Abfuhr erteilen. Sie verfassten und unterzeichneten die “European Climate Declaration – There is no Climate Emergency”, ein an Vereinte Nationen und EU-Kommission gerichtetes Papier, das dazu aufruft, keine voreiligen Schnellschüsse angesichts der grassierenden Klimawandel-Hysterie abzufeuern.

Hier nun die einzelnen Punkte der genannten Deklaration im Schnelldurchlauf:

• Wie geologische Archive bestätigen, gab es natürliche, sich abwechselnde Kalt- und Warmzeiten schon immer. So endete etwa die letzte “Kleine Eiszeit” im Jahr 1850. Und somit sei es keine Überraschung, derzeit eine Wärmephase zu erleben. Zudem gebe es kaum schlüssige Studien, welche die gegenwärtige Erderwärmung als ausschließlich menschengemacht ausweisen.

• Die Erde erwärmt sich weitaus langsamer als angenommen, nämlich weniger als halb so schnell wie ursprünglich prognostiziert. Der Beweis, dass der Mensch noch lange nicht imstande sei, den Wandel des Klimas überhaupt zu verstehen.

• Die gegenwärtige Klimapolitik beruhe auf mangelhaften und wenig plausiblen Modellen. Der Effekt von Treibhausgasen wie CO2 werde massiv überschätzt, die positiven Auswirkungen einer mit CO2 angereicherten Atmosphäre konstant ignoriert.

•  CO2 gilt als essentieller Baustein des Lebens. Ohne CO2 keine Fotosynthese. Und ohne Fotosynthese kein Sauerstoff. Außerdem bringt mehr CO2 einen deutlichen Anstieg des Pflanzenwachstums, somit eine grünere Welt – und ein klares Plus an Ernteerträgen für die Landwirtschaft. CO2 zu dämonisieren sei also grundlegend falsch.

• Es existieren keinerlei statistische Beweise für einen Zusammenhang zwischen Erderwärmung und Naturkatastrophen. Weder verstärkt der Klimawandel Hurricanes, Hochwasser und Dürreperioden, noch verursacht er deren erhöhte Frequenz. Maßnahmen zur Abschwächung von CO2 wären dagegen aber sehr wohl schädlich. Zwei Beispiele: Windräder töten massenweise Vögel und Insekten – und Palmöl-Plantagen zerstören die Biodiversität der Regenwälder.

• Es gibt KEINEN Klimanotstand und somit keinen Grund zur Panik. Deshalb ein klares Nein zum schädlichen und unrealistischen Null-Emissions-Ziel 2050. Stattdessen sollte die internationale Politik Maßnahmen ergreifen, um die Weltbevölkerung mit verlässlicher und leistbarer Energie zu versorgen.

Für alle, die selbst nachlesen wollen, hier das Original der European Climate Declaration im englischen Original zum Download …

European-Climate-Declaration-Oslo-18-October-2019

Tja, was denn nun? Liegt die Deutungshoheit in Sachen Klimawandel weiterhin ausschließlich bei Thunberg & Co.? Sind die angeführten Punkte der Deklaration wertvolles Gedankenfutter, an dessen Nährwert sich zu laben lohnt? Oder handelt es sich bei den über 700 Unterzeichnern gar um als wissenschaftliche Experten getarnte Klimawandel-Leugner?

Wer weiß, wer weiß. Solange jedoch Maßnahmen zur Klimarettung verdächtig nach Geschäftsmodell riechen, weil reichlich Kohle in die  Kassen einiger weniger spülend, ist Obacht geboten. Doch eins ist sicher: Die Umwelt zu schützen schadet nie. Kann übrigens ein jeder. Sogar ganz ohne Öko-Steuer …

1 KOMMENTAR

  1. Danke für diesen Artikel, sollte Pflichtlesestoff für alle Gutgläubigen sein.
    Die Bevölkerungsexplosion einzudämmen, wäre eine vornehme Aufgabe der Politik!

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