In wahrheit, wie wir beide sehr wohl wissen, gibt es eine finanzelite im zentrum der macht, die seit der zeit andrew jacksons über regierungen und politik bestimmt.

Franklin D. Roosevelt in einem Brief an Colonel Edward House im November 1933.

Wer damit gemeint ist? Na, wer wohl? Die Federal Reserve Bank oder kurz Fed, das am 23. Dezember 1913 aus der Taufe gehobene Zentralbank-System der Vereinigten Staaten. Was für ein Weihnachtsgeschenk. Im direkten Vergleich zur Fed sind ja selbst Socken DER Kracher!

Wer jetzt meint “Ach, sind ja nur die Amis. Lass’ sie doch spielen!”, der irrt. Und zwar gewaltig. Waren es doch die Fed-Finanzoligarchen, die erkannten, wie moderne Versklavung funktioniert: Man nehme im Grunde wertloses Papier, deklariere es als Geld und somit offizielles Zahlungsmittel, schnüre drumherum ein Paket aus Raffgier und Ausbeutung … et voilá, die Menschheit ist geknechtet. Dank Schuldenpolitik und Turbokapitalismus über Generationen hinweg …

Wurde sogar erkannt. Etwa von Thomas Jefferson, dem Hauptautor der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, dessen Antlitz sich nicht zuletzt deshalb in den Stein des Mount Rushmore gemeißelt wiederfindet. Er gab schon lange vor der Gründung der Fed wie folgt zu Protokoll:

Ich glaube, dass bankinstitute eine grössere gefahr für unsere freiheiten darstellen, als stehende heere.

Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman erklärte in seiner “Geldgeschichte der Vereinigten Staaten” wiederum die Fed zum Hauptschuldigen der Weltwirtschaftskrise – und auch die uns alle noch in den Knochen steckende “Finanzkrise 2008” geht nachweislich auf deren Konto.

Stellt sich die Frage: Wie haben die verdammten Grabbler (WMZ-Ausdruck für machtbesessene, megalomanische Großkotze, die alles an sich reißen) das nur hingekriegt? Was ist Geld – und wo kommt das bunte Papierchen eigentlich her? Und weshalb dreht sich alles um Kohle, wird das ganze Leben von “Money, Money, Money” bestimmt?

Antworten darauf liefert “Das Jahrhundert der Versklavung – Die Geschichte der Federal Reserve”. “Stiehlt” zwar 90 Minuten Lebenszeit, öffnet aber Augen. In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln, da im Original vom Corbett Report, einer durchaus empfehlenswerten alternativen News-Plattform US-amerikanischen Ursprungs. Also aus jenem Land, das sich bis heute großmäulig als “Land of the Free” verkauft.

Weil’s grad so schön passt, hier ein Zitat eines weiteren Amis: Benjamin Franklin.

Wer die freiheit aufgibt, um sicherheit zu gewinnen, wird am ende beides verlieren.

In diesem Sinne: Gute, erhellende Unterhaltung …