Herbst 2019: Du sitzt zuhause, es ist still. Zu still. Du greifst zum Gegenmittel, schaltest den Fernseher ein. Es dauert keine paar Minuten, schon schallt dir DAS Thema der Jetztzeit entgegen: Breaking News – Klimawandel! Dasselbe im Netz. Dasselbe in Zeitungen. Dasselbe in Magazinen. Verdammt, dasselbe überall! Kurz, Weltuntergangsstimmung, wohin man auch blickt. „Es bleiben uns noch zwölf magere Jahre, danach ist es zu spät!“

Klingt nach Endzeit-Prophet aus ‘nem amerikanischen Schundfilm, ist aber ein Originalzitat aus dem Munde von Alexandria Ocasio-Cortez, Initiatorin des (vorläufig gescheiterten) Green New Deals und trotz politischer Bruchlandung nach wie vor einem der besten Pferde im Stall der Demokraten aus Ami-Land. Zeitgleich segelt Schwedens Öko-Messias Greta Thunberg, die Berlins katholischer Bischof Heiner Koch – und das ist jetzt kein schlechter Scherz – tatsächlich mit Jesus verglich (O-Ton: „Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem.“), mit stets versteinert-zerknirschter Miene rund um die Welt, im mittlerweile profitablen, weil millionenschweren Auftrag, selbige doch noch irgendwie zu retten.

Und Merkel, Macron & Co. nützen die Gelegenheit, dem verunsicherten Volk so nebenbei ein paar neue Steuern reinzuwürgen. Öko-Steuern, versteht sich. Seit September, also NACH der Ferienzeit, mutieren neuerdings unterrichtsfreie Freitage abermals zu „glühenden“, verdächtig nach Party riechenden Protestkundgebungen – und „Otto Normalverwirrter“ versucht in endlosen Online-Forumsdebatten, die Unwissenheit mit „Wikipedia-Expertenwissen“ zu kaschieren.

Zur Klarstellung: NEIN, wir leugnen keinesfalls den Klimawandel. Und NEIN, wir beteiligen uns nicht am aktuell augenscheinlich zeitgeistigen Greta-Bashing. Wir mahnen lediglich zur Vor-, Ein- und Umsicht. Zu viele der gegenwärtig grassierenden „Expertisen“ muten willkürlich, widersprüchlich, mitunter geradezu übertrieben apokalyptisch an. Fast, als wären sie allesamt einer Agenda verpflichtet. Die da lautet: Mehr Einnahmen für den Staat, mehr Kontrolle fürs System.

Jeder gibt seinen Senf zum Thema, stets davon überzeugt, richtig zu liegen. Erinnert frappant an den Dunning-Kruger-Effekt. Die systematische, fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. Basiert im Übrigen auf Studien von David Dunning und Justin Kruger, die bemerkten, dass beispielsweise beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen.

Tja, und so kommt’s, dass plötzlich alle WISSEN: der Individualverkehr und sein verdammtes CO2 – der bringt uns alle noch ins Grab! Und genau deshalb jetten gerne mal mehr als 20.000 Teilnehmer zu jährlich abgehaltenen Klimakonferenzen, um auf selbigen mit mahnendem Zeigefinger vor den Gefahren des Um-die-Welt-Jettens zu warnen. Macht total Sinn …

Ach, und was haben alle dabei? Ein Smartphone. Also jenes Teil, das vor allem, aber nicht nur, Jugendliche als Lebenselixier betrachten. Was hörten wir jüngst aus dem Munde einer deutschen Mittzwanzigerin? „Ohne WhatsApp könnt‘ ich nicht mehr leben.“ Kurzer Reality Check: Drei Viertel aller deutschen Kinder zwischen 10 und 11 Jahren haben eins, in der Gruppe der Teenager von 12 bis 18 liegt der Anteil sogar konstant zwischen 94 und 95 Prozent (Quelle: statista.de).

Wäre nicht weiter schlimm. Kanadische Forscher bezeichnen das smarte Zeug jedoch bereits als „Klimakiller“, attestieren dem Smartphone einen CO2-Fußabdruck von sage und schreibe 47 Kilogramm pro Stück. Berechnet sich aus Produktion, Vertrieb, Transport, Nutzung und Recycling – und Netzwerk- wie Internetnutzung ist dabei noch nicht mal berücksichtigt. Allein Apple produzierte im Jahre 2016 nach eigenen Angaben CO2-Emissionen im Ausmaß von stolzen 38,4 Millionen Tonnen. Nein, bitte nicht Apple! Ich habe alles von Apple. Sogar den Saft …

Ja, denn darauf zu verzichten fällt eben schwer. Auch den wohlstandsverwöhnten, freitäglichen Klimaschützern, die es offenkundig vorziehen, ausschließlich bereits kollektiv abgesegnete Treibhausgas-Sündenböcke öffentlichkeitswirksam an den Pranger zu stellen. Das geliebte Smartphone bleibt selbstverständlich außen vor. Äh, ‘tschuldigung … das riecht verdammt nach Dunning-Kruger-Effekt! Und womit? Mit Recht …

Auf gut Deutsch: Der Klimawandel ist komplex. So komplex, dass wahres WISSEN ums Thema schwerfällt. Herrgott, selbst die Wissenschaft ist sich uneins, geht’s ums Definieren der tatsächlichen Gründe klimatischer Anomalien. Apropos wissen: Wissen Sie, dass in Ihrem Smartphone jede Menge ECHTER WERTE stecken? Und falls ja, welche?

Wie heißt’s so schön? Auf die inneren Werte kommt es an. Und davon hat das Smartphone jede Menge. Also: In einem Handy stecken rund 30 Metalle. Darunter Kupfer, Eisen, Aluminium, geringe Mengen an Silber und Gold sowie sehr kleine Mengen Palladium und Platin. Mit Kobalt, Gallium, Indium, Niob, Wolfram, Metallen der Platingruppe und leichten Seltenen Erden enthält ein Gerät allein sieben Stoffe, die seitens der EU-Kommission als sogenannte „kritische Rohstoffe“ bzw. seltene Metalle eingestuft und weltweit immer knapper werden.

In einem herkömmlichen Handy sind ca. 250 Milligramm Silber, 24 Milligramm Gold und 9 Milligramm Palladium enthalten. Für Smartphones geht man dagegen von höheren Werten aus.

Schätzungen zufolge enthält ein Gerät mit einem Gewicht von 110 Gramm rund 305 Milligramm Silber, 30 Milligramm Gold und 11 Milligramm Palladium (Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW).

Vom Smartphone zerlegen und Metalle verscherbeln raten wir aber ab. Bringt nix. Damit wird man nicht reich. Doch wir haben ‘ne Alternative parat: Sichern Sie sich diese ECHTEN WERTE mit dem Kauf eines Warenkorbs aus dem breiten Angebot der SMH. Es lohnt sich!

Warum weiß die Prognose von statista.de. „Im Jahr 2018 belief sich der Smartphone-Absatz auf mehr als 1,4 Milliarden Geräte. Allein die beiden Marktführer Samsung und Apple konnten im Jahresverlauf 500 Millionen Smartphones absetzen, darunter 209 Millionen iPhones. Nach einer Phase der Stagnation sollen die weltweiten Absatzzahlen laut einer Prognose von IDC in den nächsten Jahren wieder ansteigen.“

So sind sie halt, die ECHTEN WERTE. Immer gefragt, immer en vogue, immer am Puls der Zeit. Ja, aber was ist nun mit den Umweltschäden? Sind Smartphones jetzt Klimakiller oder nicht? Wie gesagt: Der Klimawandel ist komplex. Und Experten, die dir bestätigen, wonach du verlangst, bekommst du allerorts. Hängt von der Gage ab …

Verfallen Sie nicht der Klimahysterie. Sie wissen: Dunning-Kruger lauert überall. Wir halten es mit Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Ist vernünftig bescheiden, verhindert vorgefasste Altklugheit und hat als Aussage Jahrtausende überdauert. So gesehen also ebenfalls ein ECHTER WERT

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