Credit: Michael Becker

“Die Leiden des jungen H. – Ein Trauerspiel in vier Akten”:

Akt 01

Mister Hoodleydaddle, kurz H. genannt, ist happy, rund und zufrieden. Mit Frau, Kindern und Hund residiert er im finanziell hart erkämpften Eigenheim … auf 180 Quadratmetern Wohnfäche. Das Leben könnte schöner nicht sein.

Akt 02

Die Kinder sind aus dem Haus. H. ist gefordert: Wie die plötzlich leeren Flächen füllen? Hobbyraum? Den hat er schon im Keller. Bibliothek? Dafür müssten erst noch Bücher her. “Fifty Shades of Grey”-Zimmer? Na ja, das erotische Rohrverlegen mit Frauchen hat auch schon besser geklappt. Na ja, irgendwas wird ihm schon einfallen …

Akt 03

Frauchen ist jetzt auch weg. Ein neuer Rohrverleger trat in ihr Leben. H. lebt nach wie vor auf 180 Quadratmetern. Aber wenigstens ist der Hund noch da …

Akt 04

Der Hund ist tot. H. ist verzweifelt. Und allein. H. versucht auf seinen 180 Quadratmetern, sich selbst aus dem Weg zu gehen …

Zugegeben, ist leicht überzogen. Doch weit hergeholt ist es nicht. Myriaden alter Menschen leben in Behausungen einer Dimension, die es möglich macht, sich im Falle von Alzheimer sogar im eigenen Haus zu verirren. Oder landen, wenn die Familie – im Fachjargon auch gern “Brut” genannt – ernst macht im Altersheim. Quasi in einer Art Vorstufe zur Hölle …

Die bessere Wahl: Kleckern, nicht klotzen. Keine “Paläste” mit Flächen, die keiner braucht. Keine “Paläste”, deren Flächen dir irgendwann mal am Kopf fallen könnten. Siehe Hoodleydaddle. Klein, auf ewig mein und leistbar – das ist die richtige Devise!

Und diese Devise hat auch ‘nen Namen: Mobilheim! Wird auf “Wikipedia” im Übrigen wie folgt definiert:

“Ein Mobilheim ist eine transportable Wohneinheit, deren Inneneinrichtung mit einer Wohnung vergleichbar ist. Mobilheime sind eine Form mobiler Architektur.”

Credit: Michael Becker

Wir zitieren nun einen Blog-Eintrag der Website www.mobilheim.me:

“Wohnraum wird immer teurer – und so sind sogenannte Tiny Häuser oder Mobilheime immer gefragter. Klein und dennoch praktisch lässt sich moderne Architektur für Individualisten auf kleinstem Raum umsetzen. (…) Unsere Mobilheime setzen auf umweltgerechte Baustoffe, haben einen geringen Energiebedarf und benötigen nur eine kleine verbaute Fläche.”

Klingt schon mal interessant. Aber wer zum Henker steckt hinter “unsere”? Leichte Frage, schnelle Antwort: Leopold Grandl, Chef des “Camping Paradise Gardens” in Kaumberg im Wienerwald – und seit kurzem auch DER Mobilheim-Papst der Region.

Sonst noch Fragen? Ja? Klasse. Werden Sie doch alle alsbald beantwortet, Schritt für Schritt abgearbeitet. “Mobiles Wohnen mit Leopold” – diese Serie schwebt uns vor. Wie, ist jetzt auch nicht wirklich weltbewegend? Noch immer besser als das tägliche Serienangebot des ORF …

Kontakt: Mobilheim im Wienerwald | Leopold Grandl | www.mobilheim.me

Credit: Michael Becker
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